"Mit heutigem Tag steht dem Ausbau der Kaserne Güssing zu einer Vorzeigekaserne des Österreichischen Bundesheeres nichts mehr im Wege", so Darabos. Trotz der Sparmaßnahmen seien "gezielt Schwerpunkte im Bereich der Infrastruktur" gesetzt und dafür gesorgt worden, "dass unsere Soldaten über moderne Unterkünfte verfügen", erklärte der Ressortchef.
Er habe bereits im April die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) und das Bundesvergabeamt aufgefordert, unbürokratisch und rasch zu handeln, um die Verzögerung so kurz wie möglich zu halten. Im Südburgenland soll in den kommenden Jahren nach den Plänen des Verteidigungsministeriums eine "Kaserne der Zukunft" entstehen und zur Arbeitsstätte für über 700 Bundesheer-Angehörige werden.
Als "Durchbruch im Sinne des Burgenlandes" bezeichnete SP-Klubobmann Christian Illedits die Entscheidung. Damit erhalte die Baubranche einen wichtigen Investitionsschub, der auch den Arbeitsmarkt zusätzlich beleben werde. Die Volkspartei hingegen habe "zu diesem positiven Ausgang keinen Beitrag geleistet", meinte Illedits. Die VP hat in den vergangenen Monaten mehrfach einen raschen Baubeginn gefordert. VP-Klubobmann Rudolf Strommer sprach Ende April dieses Jahres unter anderem von einem "Spatenstich für eine Luftburg".
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