25.02.2021 08:55 |

Ski Alpin

„Wir haben sicherlich noch Luft nach oben“

Die Ski-Euphorie in Vorarlberg ist nach Katharina Liensbergers Erfolg bei der WM in Cortina groß. „Es ist eine Leistung, die in die Geschichtsbücher eingeht“, freute sich etwa Landeshauptmann Markus Wallner. Auch beim Präsidenten des Vorarlberger Skiverbands, Walter Hlebayna herrscht Freude - allerdings will sich der Lecher nicht auf den aktuellen Erfolgen ausruhen.

Die Freude über Kathi Liensbergers WM-Erfolge ist auch beim Präsident des Vorarlberger Skiverbands groß. „Wie soll man sich nach drei Medaillen, zwei davon in Gold, nicht freuen“, sagt Walter Hlebayna. Nicht der einzige Grund zur Freude. Aktuell gehören neben Liensberger weitere 19 alpine Sportler und Sportlerinnen aus dem Ländle einem ÖSV-Kader an - wobei da der Warther Johannes Strolz und die 16-jährige Auerin Victoria Olivier als „Mittrainierer“ gar nicht eingerechnet sind. Zudem stellt das Ländle bei der Junioren-WM in Bansko Anfang März mit Magdalena Egger, Magdalena Kappaurer und Lukas Feurstein gleich drei der acht ÖSV-Starter.

Die Richtung passt also. Freude macht Hlebayna, der nach jahrelanger Trainertätigkeit im Ausland 2014 zum VSV zurückkehrte um das Projekt „Going for Gold“ zu leiten, aber auch die Infrastruktur. „Die permanente Trainingspiste in Zürs wird sehr gut angenommen. Es waren seit der Eröffnung im November schon an die 5000 Sportler hier“, verrät der Lecher und verweist auch auf die Trainingsstrecken auf der Garfrescha und am Außergolm. „Insgesamt haben wir im Land 22 Skiliftpartner. Ohne deren Entgegenkommen und unserem guten Draht zum Sportreferat sowie der Politik wäre eine derartige Nachwuchsarbeit nur sehr schwer möglich.“

Ausruhen will sich der VSV-Präsident auf dem Status Quo nicht: „Wir haben sicherlich noch Luft nach oben.“ Im Hintergrund wird an einigen Projekten gearbeitet. So ist auch eine permanente Trainingspiste in Sonntag-Stein nicht vom Tisch.

„Es gab zwar Widerstände, ich sehe aber eine fifty-fifty Chance, dass da noch etwas weitergeht“, sagt Hlebayna. Fakt ist: Das Gelände im Großwalsertal würde sich nicht nur fürs Slalomtraining, sondern auch für sehr anspruchsvolle Riesentorlauf- und sogar kurze Super-G-Einheiten exzellent eignen. 

Peter Weihs
Peter Weihs
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