Blauer Bezirksobmann

Wie kam FPÖ zum Urteil über LH als „Impflobbyist“?

Nationalrat Gerhard Kaniak, FPÖ-Bezirksobmann von Vöcklabruck, ist Mitunterzeichner einer Anfrage über „Impflobbyist“ LH Thomas Stelzer, die die ÖVP „maximal irritiert“? Was bewegte ihn?

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„Krone“: Was sagen Sie dazu, wenn man diese Nationalratsanfrage als eher ungewöhnlich empfindet angesichts der schwarz-blauen Zusammenarbeit in Oberösterreich?
Gerhard Kaniak: Das hat mit der schwarz-blauen Zusammenarbeit in Oberösterreich an sich gar nichts zu tun. Sondern der zu erfragende Hintergrund war eigentlich das Verhältnis zwischen der Landes-ÖVP bzw. LH Stelzer und der Bundesregierung, insbesondere Gesundheitsminister Anschober.

„Krone“: Stelzer elfmal als „ÖVP-Impflobbyisten“ gegen Covid anzuprangern, klingt heftig.
Kaniak: Ich denke, das wird er aushalten, wenn er öffentlich vehement für die Impfung wirbt und das hat er ja gemacht. Ich selber würde das genauso akzeptieren, wenn mich wer ,Impflobbyist’ nennt, ich empfehle als Apotheker ja auch etliche Impfungen. Wobei wir als FPÖ Impffreiheit wollen und keine Impfpflicht oder gar -zwang.

„Krone“: Aber in Ihrer Anfrage wird Stelzer auch fast als Erfüllungsgehilfe von Pharmaverbänden dargestellt, zumindest in fragender Weise.
Kaniak: Als Behauptung findet sich das definitiv nicht in der Anfrage. Und wie gesagt, sie zielt ganz klar in Richtung Diskrepanzen zwischen Bundesregierung und Bundesländern bei den Corona-Maßnahmen und ihrer Umsetzung. Ich selbst bin ein Freund der Zusammenarbeit mit der ÖVP im Bund und im Land!

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