Die Bewegung „Verantwortung Erde“ geht mit einem Schulgarten-Projekt neue Wege in der Stadtentwicklung. Gemeinschaftlich genutzte Flächen in allen Stadtteilen sollen zu einem Ort des Kennenlernens werden.
Im Rahmen des Unterrichts wird bereits in vielen Schulen gegartelt. Das Schulgarten-Projekt, das „Verantwortung-Erde“ umsetzen möchte, sieht die Öffnung der Gärten für die Gemeinschaft vor. Die Gestaltung wird gemeinsam im Dialog zwischen Schüler, Experten und interessierten Anrainern organisiert.
„Mit der Schaffung von derartigen Begegnungsorten werden neben zentralen Bildungsaufgaben auch Kulturerfahrungen ermöglicht, Brücken errichtet und lokale Kreisläufe gestärkt“, erklärt Julia Hueter von der Villacher „Verantwortung Erde“. Noch dazu könnten mit dem angebauten Obst und Gemüse die Lebensmittel aus unmittelbarer Nähe bezogen werden.
Das Schulgarten-Projekt sei außerdem ein weiterer Schritt zur Belebung von Stadtteilen. In weiterer Folge könnte die Stadt auch ihre Bevölkerung motivieren, selbst aktiv zu werden. Gestartet werden soll an Volksschulen. „Wir wollen dann aber auch weiterführende Schulen und öffentliche Grundstücke in das Projekt miteinbeziehen.“
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