13.02.2021 06:05 |

50 Euro Bußgeld

380 Maskengegner in Wiener Öffis bestraft

Früher waren es „normale“ OP-Masken, jetzt ist ein FFP2-Mund-Nasen-Schutz in allen Öffis Pficht. Seit Sommer 2020 haben die Wiener Linien knapp 103.000 Passagiere wegen fehlender oder falsch sitzender Masken abgemahnt. 380 renitente Verweigerer zahlten je 50 Euro Strafe. Ein U-Bahn-Video sorgt jetzt zudem für Wirbel.

In der U4 stampft eine möglicherweise nicht ganz nüchterne Frau wild auf den Boden und faucht einem Fahrgast ohne Mund-Nasen-Schutz aggressiv ins Gesicht: „Keine Maske. Raus! Raus hier!“ Auch wenn die Polternde in diesem Fall recht gehabt haben mag, es gibt Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen dürfen (Lungenkranke etc.).

Eine Betroffene sieht hier auch die Verkehrsbetriebe in der Pflicht, damit es nicht noch zu körperlichen Attacken auf vermeintliche „Gefährder“ kommt. Keine Selbstjustiz, sondern es ist Aufgabe der Polizei und des Linien-Personals, ärztliche Atteste zu überprüfen und „echte“ Maskenverweigerer zu sanktionieren. „Das müssen die Wiener Linien klar kommunizieren“, fordert die „Krone“-Leserin.

„Und zwar mittels Durchsagen und Aushängen in den Stationen“, meint FPÖ-Gemeinderat Toni Mahdalik. Ein Wiener-Linien-Sprecher sagt: Wer sich bedroht fühlt, soll sofort mit dem Fahrer (roter Alarmknopf in U-Bahn) in Kontakt treten. Eigene Securitys oder Polizisten seien, auch bei Masken-Reibereien, rasch zur Stelle.

Alexander Schönherr
Alexander Schönherr
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