"Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme", betonte Mindler. Zusätzlich habe man einen Hintergrunddienst freiwilliger Mitarbeiter eingerichtet. Für sie herrsche Rufbereitschaft, um auf einen erhöhten Bedarf an Rettungsmitteln umgehend reagieren zu können. Alle im Dienst befindlichen Fahrzeuge seien mit Schneeketten ausgerüstet, die bei Bedarf angelegt werden können. Um Zeit zu sparen, ist auf jeder Dienststelle zumindest ein Fahrzeug mit bereits montierten Schneeketten abgestellt, um bei einer Verschlechterung der Straßenverhältnisse ohne Zeitverlust ausrücken zu können.
Auch zur Hilfe für andere Organisationen bereit
Sollte es zu massiven Schneeverwehungen kommen, bei denen Personen in ihren Fahrzeugen eingeschlossen würden, biete man auf Anforderung durch andere Einsatzorganisationen oder durch die Behörde Hilfe an. Man sei jederzeit bereit, Decken und warme Getränke zur Verfügung zu stellen. Das Rote Kreuz ersuche um Verständnis, dass es aufgrund der erhöhten Anzahl an Notfalleinsätzen trotz Verstärkung der Dienstmannschaften zu Wartezeiten bei jenen Krankentransporten kommen könne, bei denen keine Dringlichkeit herrsche, hieß es allerdings auch.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.