In Osttirol ist das Betteln auf öffentlichen Plätzen generell verboten. Allerdings halten sich Schnorrer-Touristen aus dem Osten überhaupt nicht dran. Ob in Lienz oder in den anderen Gemeinden - Bettlergruppen ziehen durch Osttirol, um abzucashen.
"Ohrfeigen sind keine Seltenheit"
Und wenn das Geschäft einmal nicht so gut läuft, machen die Rumänen und Slowaken auch vor Gewalt nicht Halt. "In Lienz wurden schon mehrmals Gläubige in Kirchen attackiert. Da sind Ohrfeigen keine Seltenheit", weiß ein Polizeibeamter. "Viele ältere Leute fürchten sich natürlich." Die Bettlerbanden ziehen durchs Land und lagern oft im Freien. Sobald sie eine Gemeinde abgegrast haben, ziehen sie weiter.
"Das nächste Mal sitzen andere da"
Zurück bleiben oft verunsicherte Bürger, Organmandate, wenn die Polizei sie erwischt hat, und Anzeigen. Ein Beamter: "Zwei oder drei konnten wir nach solchen körperlichen Attacken sogar ausforschen und anzeigen." Es ist jedoch fraglich, ob es je zu Prozessen kommen wird. Der Beamte: "Die Organisationen tauschen ihre Leute einfach aus. Das nächste Mal sitzen schon wieder andere da und halten die Hand auf."
"Kärntner Krone"
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