"Ist mir schlecht!"

Übelkeit in der Schwangerschaft – was hilft dagegen?

Gesund
24.11.2010 15:51
"Ist mir schlecht!" Morgenübelkeit gehört zur Schwangerschaft wie die Empfängnis. Manche Frauen leiden mehr, andere weniger darunter. In schlimmen Fällen kann sie den ganzen Tag andauern. Die gute Nachricht: Nach 16 Wochen ist sie meistens vorbei. Die schlechte: Sie kann auch länger quälen - und nicht jeder Frau helfen dieselben Mittel. Wir sagen dir, was du ausprobieren kannst.

Die Hälfte aller Frauen wird während der Schwangerschaft von Übelkeit und Erbrechen geplagt. Warum das so ist, versucht die Wissenschaft immer noch zu ergründen. Die plausibelste Theorie ist, dass die Hormone, die bei einer Schwangerschaft gebildet werden, die Auslöser sind. 

Schwangerschaftsübelkeit ist keine Erkrankung und auch nicht gefährlich, solange der Flüssigkeitsverlust durch Erbrechen ausgeglichen wird und die Schwangere noch genug Nährstoffe über die Nahrung zu sich nimmt. Wenn du dich zu oft übergeben musst, solltest du deinen Arzt aufsuchen. 

Um das Kind nicht zu gefährden, wollen aber die wenigsten Frauen ihr Unwohlsein mit Medikamenten bekämpfen. Was kannst du ausprobieren? Hier die besten Ratschläge:

  • Häufiger kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. 
  • Um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und den Magen zu füllen, sollten vor allem kohlenhydratreiche Lebensmittel gegessen werden. Dazu gehören: Brot, Zwieback, Bananen. 
  • Versuche, in der Früh noch im Bett zum Beispiel trockene Kekse zu knabbern und bleib dann noch mindestens eine halbe Stunde liegen. 
  • Frittierte, stark gewürzte Speisen meiden. 
  • Alles, was du im Magen behalten kannst, ist in Ordnung. 
  • Immer ausreichend trinken. 
  • Kein Stress. Das kann die Übelkeit verschlimmern. Notfalls krankschreiben lassen. 
  • Manchmal wird Ingwertee empfohlen. Ingwer sollte aber nur in kleinen Mengen genossen werden. 
  • Der Geruch einer aufgeschnittenen Zitrone beruhigt. 
  • Ärzte verschreiben oft Vitamin B6 oder andere Vitaminpräparate. 
  • Viele Frauen schwören auf Akupressur-Bänder, die am Handgelenk einen Punkt drücken, der gegen Übelkeit hilft.

Alles was du isst, bekommt auch dein Baby! Deshalb ist es so wichtig, schon von Beginn der Schwangerschaft auf ausgewogene Ernährung zu achten. Mangel an bestimmten Vitaminen kann sich beim Ungeborenen negativ auswirken. Mehr dazu findest du in der Infobox.

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