Mit der Errichtung eines Stalls für 2.490 Schweine im niederösterreichischen Lichtenwörth könnte es tatsächlich ernst werden. Wurde noch im August - nach der Auferlegung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) - das Aus für den geplanten Mastbetrieb verkündet, ist nun wenige Monate später im Burgenland wieder Feuer am Dach. Der Betreiber stellte, nur wenige Hundert Meter vom ursprünglich geplanten Standort entfernt, erneut einen Antrag. Und laut Bescheid der niederösterreichischen Landesregierung ist diesmal kein UVP-Verfahren nötig. Noch dazu wurde die Berufung der zuständigen Umweltanwaltschaft zu spät eingebracht.
Geruchsbelästigung und Auswirkungen auf Grundwasser
Landeschef Hans Niessl ersuchte deshalb VP-Minister Berlakovich, gegen den Bescheid Amtsbeschwerde zu erheben. Wichtige Argumente gegen das Vorhaben wie die Geruchsbelästigung für Zillingdorf und die Auswirkungen auf das Grundwasser seien nicht beachtet worden. "Eine Beschwerde ist die einzige Möglichkeit, die noch bleibt, um das Projekt zu verhindern", erklärt SP-Abgeordneter Robert Hergovich. Aber auch im Landtag soll noch eine Initiative gestartet werden.
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
Symbolbild
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