18.01.2021 00:54 |

Vier Opfer Jugendliche

Fünf Tote nach Hüttenbrand in Norwegen gefunden

Nach einem nächtlichen Brand in einer Hütte in Norwegen haben die Einsatzkräfte nun auch die letzten Todesopfer gefunden. Identifiziert wurden die Leichen noch nicht, wie die zuständige Polizei am Sonntag mitteilte. Nach dem Hüttenbrand in einer abgelegenen Gemeinde im hohen Norden des skandinavischen Landes hatten die fünf Menschen als vermisst gegolten, darunter vier Minderjährige im Alter von unter 16 Jahren.

„Mit schwerem Herzen stellen wir nun fest, dass dieser Brand fünf Menschenleben gefordert hat“, schrieb die Polizei am Abend in einer Mitteilung. „Die Polizei ist erleichtert darüber, dass wir die finden konnten, die vermisst worden waren, aber das ist ein schwerer Tag für die Betroffenen und die lokale Gemeinde.“

Ein Mann hatte sich am frühen Samstagmorgen aus der brennenden Hütte in der Gemeinde Andoy auf der Inselgruppe Vesteralen retten können. Er musste aber Medienberichten zufolge kilometerweit laufen, ehe er zu Nachbarn gelangte, die den Notruf alarmierten. Die Polizei befürchtete von Beginn an, dass es keiner der fünf Vermissten geschafft habe, aus der niedergebrannten Hütte zu entkommen. Die Suche ging am Sonntag weiter. Zunächst wurden zwei Todesopfer gefunden, im Laufe des Tages dann die restlichen drei Vermissten.

Brandursache weiter unklar
Die Brandursache blieb am Wochenende zunächst unklar. Es deute jedoch nichts darauf hin, dass es sich um etwas anderes als ein Unglück handle, hatte der örtliche Polizeichef Per Erik Hagen am Samstag erklärt.

Vesteralen liegt unmittelbar neben den deutlich bekannteren Lofoten. Der Mann und die fünf Toten stammten allesamt aus der Kommune Vagan auf den Lofoten.

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