16.01.2021 15:31 |

Darunter vier Kinder

Fünf Vermisste nach Hüttenbrand in Norwegen

Nach einem nächtlichen Brand in einer Hütte werden im Norden Norwegens fünf Menschen vermisst, darunter vier Minderjährige im Alter von unter 16 Jahren. Ein Mann konnte sich am frühen Samstagmorgen aus der brennenden Hütte in der Gemeinde Andoy auf der Inselgruppe Vesteralen retten, musste aber Medienberichten zufolge kilometerweit laufen, ehe er zu Nachbarn gelangte, die den Notruf alarmierten.

Der örtliche Polizeichef Per Erik Hagen erklärte, es werde befürchtet, dass die fünf nicht aus der komplett niedergebrannten Hütte entkommen seien und starben. Die Brandursache war zunächst unklar. Es deute jedoch nichts darauf hin, dass es sich um etwas anderes als ein tragisches Unglück handle, so Hagen. Unterdessen werde  das Gebiet mit Drohnen, Helikoptern und Rettungskräften zu Fuß abgesucht.

Ort steht unter Schock
Von Freitag- auf Samstagnacht hielten sich in der Hütte insgesamt sechs Personen, zwei Erwachsene und vier Kinder, auf. Noch unklar ist, in welchem Verhältnis die Personen zueinander standen. In der rund 120 Kilometer entfernten Kommune Vagan auf den Lofoten, aus der der Mann und die Vermissten stammen, ist man jedenfalls geschockt.

Trotz Corona-Pandemie wolle man zu Mittag die Kirchen und Schulen öffnen, hieß es vom Bürgermeister Frank Johnsen. „Wir sind eine kleine Kommune, fast jeder weiß, wer die Opfer sind, und alle sind schockiert“, erklärte dieser.

Vesteralen liegt unmittelbar neben den deutlich bekannteren Lofoten. 

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