Jubel und Frust

13 Siege auf einen Streich: KAC nun klarer Leader

Kärnten
22.11.2010 10:26
Das sonntägige 4:3 über Salzburg ist für den KAC der 13. Triumph in Serie gewesen. Nun liegen die Klagenfurter in der Tabelle schon zehn Punkte vorm Meister, hat auch die alleinige Führung an Siegen in Serie an sich gerissen. Die "Bullen" waren vor 5.000 Fans bockig, kassierten gleich zwölf Strafen. Sechs Tore fielen im Powerplay, das Siegestor schoss Jeff Shantz. Weniger erfolgreich lief es für den VSV: Die "Adler" verloren 3:5 in Ungarn.

KAC - Salzburg. Die Vienna Capitals und Jesenice schafften zwölf Siege en suite – 13 auf einen Streich hat in der Liga aber noch keiner geschafft!

Peter Ratchuk sorgte mit einem Doppelpack im Powerplay für das frühe 2:0, unmittelbar nach dem zweiten Tor (12.) bekam Schuller für einen Stockstich eine Spieldauerdiszi aufgebrummt. Salzburg bewies seine Powerplaystärke, glich aus. KAC stellte aner bald den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Herburger legte Craig das 3:2 auf, wobei er beim Tricksen sogar den Handschuh verlor. Vor dem Entscheidungstor von Shantz (38.) glänzte wiederum Furey.

"Wir sind nicht blauäugig"
Mehr als das 4:3 ließ KAC nicht mehr zu, in den letzten 87 Sekunden spielte Salzburg 6:4-Powerplay, wobei auch Shantz wegen Kritik eine Spieldauerdiszi ausfasste. Gestört hat es niemanden. "Vom Zwei-Tore-Polster kann man gut leben", lächelte Christoph Brandner. "Dass es der 13. Sieg in Folge war und wir jetzt mit 10 Punkten führen, ist Klasse. Wir sind aber nicht so blauäuig zu glauben, dass es ewig so weitergeht."

Szekesfehervar - VSV. Von den fünf Auswärtssiegen en suite war beim VSV am Sonntag nichts zu merken. Ein überragender Akteur holte die stolzen Adler im Alleingang vom Himmel: Krisztian Palkovics! Dreimal ließ er VSV-Keeper Prohaska keine Chance, dabei war der Tormann noch der beste Villacher, verhinderte eine Packung.

Dazu schlug noch zweimal Sofron zu – und Szekesfehervar durfte feiern. Aber die Adler machten es den Ungarn viel zu leicht: Denn nach einem ambitionierten Start (Kuznik und Kristler schossen sogar eine 2:1-Führung nach sechs Minuten heraus) ließ man sich völlig hängen. Doch Szekesfehervar fragte nicht lange nach, spielte den VSV völlig an die Wand. Erst in den letzten Minuten wurde man wieder munter, doch mehr als Razingars kurzfristiger Anschlusstreffer (3:4/55.) war nicht drin.

"Kärntner Krone"

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