Es könnte ein missglückter Halloween-Spaß auf einem Kraubather Spielplatz gewesen sein, vermutete anfangs die Polizei. Die beiden Buben sollen eine Benzinflasche mitgehabt, den Sprit auf die Rutsche (Bild) geschüttet und ihn dann angezündet haben.
Wahrscheinlich bekamen sie es dann mit der Angst zu tun, woraufhin der Ältere hinunterrutschte, um die Flammen zu löschen. Es ist laut Polizei allerdings auch nicht auszuschließen, dass es sich bei der Aktion um eine Mutprobe handelte.
Auf Intensivstation eingeliefert
Fakt ist, dass der 13-Jährige zur lebenden Fackel wurde und ihm sein Freund half, die brennenden Kleider vom Leib zu reißen. Nachdem ihm Anrainer in der Laastraße Erste Hilfe geleistet hatten, wurde der Schüler mit Verbrennungen zweiten Grades am Gesäß und leichteren Handverletzungen in die Intensivstation des LKH Leoben gebracht.
Der Zehnjährige und ein Zeuge sagten aus, dass der Bub auf dem brennenden Spielgerät hinuntergerutscht sei - worauf auch die Gesäßverletzungen hinweisen. Die Ermittlungen waren am Dienstag noch nicht abgeschlossen. Ein weiterer Zeuge und das Opfer selbst müssen noch einvernommen werden.
von Peter Riedler ("Steirerkrone") und krone.at
Bild: Heinz Weeber
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