18.11.2020 16:38 |

Corona-Demo aufgelöst

Deutsche Polizei setzt in Berlin Wasserwerfer ein

Bei Protesten gegen die Corona-Politik der deutschen Regierung nahe dem Reichstagsgebäude in Berlin hat die Polizei Wasserwerfer eingesetzt. Die Einsatzkräfte begannen Mittwochmittag mit dem Besprühen der Menschen, nachdem diese von den Beamten zuvor mehrmals zum Gehen aufgefordert worden waren. Journalisten vor Ort berichteten zudem von Rangeleien und dem Einsatz von Tränengas. Die Demonstranten schrien und pfiffen mit Trillerpfeifen.

„Die Versammlung auf der Straße des 17. Juni wurde vom Versammlungsleiter um 12.06 Uhr für beendet erklärt“, twitterte die Polizei. Ein Sprecher verwies zudem auf eine Auflösungsaufforderung durch die Beamten, die den Bereich am Brandenburger Tor betreffe. Hintergrund seien Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz.

Weiter hieß es von der Behörde: „Da die ehemaligen Teilnehmenden der Versammlung in Höhe Platz des 18. März der Verpflichtung, den Ort zu verlassen, nicht nachkamen, wurden die Menschen soeben von unseren Wasserwerfern beregnet.“

Den Aufforderungen zum Tragen von Mund-Nase-Schutz und zum Abstandhalten waren viele der Demonstranten nicht gefolgt. Nach ersten Schätzungen der Polizei hatten sich mehrere Tausend Menschen in der Hauptstadt versammelt, um gegen die Corona-Politik der deutschen Regierung zu protestieren.

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