Wahlkampf-Panne

Soldaten der Wehrmacht werben für US-Demokraten

Ausland
28.10.2010 07:54
Einem US-Politiker in North Carolina ist im Wahlkampf für den Kongress eine peinliche Panne unterlaufen. Auf einem Handzettel (im Bild) des Demokraten Tim Spear sind vier Darsteller in Uniformen der deutschen Wehrmacht zu sehen. Darunter befindet sich der Spruch: "Im Kampf wünscht man sich immer einen anderen Soldaten, der einem den Rücken deckt."

Spears Beratungsfirma übernahm die Verantwortung für die Panne. Die Kreativabteilung habe gedacht, das Foto passe sehr zu Spears Botschaft, aber niemand habe bemerkt, dass dort die falschen Soldaten zu sehen waren.

"Der Gestank von Washington"
Es ist dabei nicht die erste Botschaft im Wahlkampf, die für Irritationen sorgt. Im kalifornischen Bezirk Orange County verschickte etwa ein republikanischer Politiker Teststreifen an seine potentiellen Wähler, die einen doch sehr eigenartigen Geruch verströmten. "Es ist der Gestank von Washington", stand auf den Teststreifen, die einer Parfümwerbung ähnelten und nach Mist rochen. Die meisten Empfänger hatten danach wohl von einer weiteren Verwendung am Handgelenk oder gar am Hals abgesehen.

Bereits vor einer Woche hatte ein Republikaner in Alaska Proteste hervorgerufen, nachdem er bei einem Wahlkampfauftritt die Berliner Mauer als Mittel zur Abwehr von illegalen Einwanderern lobte (siehe Infobox).

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