In zehn Partien gab es lediglich einen Sieg (2:1 am 11. Juli 2007), doch entmutigt trat das Schlusslicht keineswegs auf. In einem auf beiden Seiten hart geführten Spiel hielten die Mattersburger in Ried sehr gut dagegen und verwerteten ihre zwei großen Chancen der ersten Hälfte.
Schon in der 9. Minute ließ Bürger mit einem Freistoß aus gut 20 m Torhüter Hesl keine Chance. Bürger hatte den Freistoß selbst herausgeholt, ein Foul von Ried-Kapitän Glasner war allerdings nicht zu sehen. Ried tat sich in der Folge schwer, das Spiel zu machen und vor allem für Gefahr vor dem Tor der Mattersburger zu sorgen. In der 28. Minute gelang Hadzic dennoch der Ausgleich.
Eigener Eckball geht nach hinten los
Noch vor der Pause gerieten die Rieder neuerlich in Rückstand, eingeleitet ausgerechnet durch ihren ersten eigenen Eckball. Die Variante mit dem kurzen Abspiel ging im wahrsten Sinn des Wortes nach hinten los. Ried verlor den Ball, Farkas leitete den Konter ein und schickte Spuller, der auf und davon zog, den aus dem Strafraum geeilten Hesl überspielte und im Fallen zum 2:1 einschoss (39.).
Ried hatte noch vor der Pause die große Ausgleichschance, als Brenner eine Hereingabe verfehlte (43.), und übernahm nach der Pause immer mehr das Kommando, blieb aber vor dem Tor zu harmlos. Die effizienten Mattersburger standen defensiv gut und schlugen durch Bürger nach einer Stunde ein drittes Mal zu. Nach einem kurz abgespielten Freistoß war der 23-Jährige im zweiten Versuch schneller auf den Beinen und köpfte zum 3:1 ein. Die Rieder konnten auch aus dem Überzahlspiel nach der Gelb-Roten Karte für Höller (68.) kein Kapital mehr schlagen. Ein Zulj-Kopfball landete nur auf der Querlatte (89.), Guillem verzog (92.).









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