Der Räuber war offenbar ein Frühaufsteher: Bereits um 7.25 Uhr betrat der Täter am 25. September ein Tabakwarengeschäft in der Raaber-Bahn-Gasse und verlangte zunächst ein Packerl Zigaretten. Dann zog er eine Pistole und forderte Geld, das er auch bekam.
Offenbar war er mit der Höhe der Beute nicht zufrieden, denn schon 40 Minuten später schaute der Täter in einer Trafik in der Gellertgasse vorbei. Auch diesmal verlangte er zunächst Zigaretten, flüchtete aber, als ein Kunde in das Geschäft kam.
Drogensucht als mögliches Motiv
Um 9.47 Uhr war eine Trafik am Antonsplatz an der Reihe, mit demselben wohlbekanntem Modus Operandi: Zunächst fragte der Mann nach Zigaretten. Dann deutete er auf seine im Hosenbund steckende Waffe. Er forderte erneut Geld und flüchtete, nachdem er dieses bekommen hatte.
Die Ermittler gehen von einem Drogenabhängigen aus, der seine Sucht mit den Überfällen finanzieren wollte. Der Täter wurde als 20 bis 25 Jahre alt, 1,60 bis 1,70 Meter groß, schlank, schwarz- und kurzhaarig beschrieben. Er war unter anderem mit einer schwarzen Hose und einer hüftlangen Jacke bekleidet.
Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise an die Außenstelle Süd des Landeskriminalamtes unter der Telefonnummer 01/31310-57220.










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