Scheuch sah die Freiheitlichen als "die einzigen Wahlgewinner, das BZÖ ist nun endgültig politische Geschichte". Damit sah er den Entschluss zur Rückkehr in den Schoß der FPÖ vor neun Monaten bestätigt: "Der Erfolg ist ein wichtiges Signal in Richtung Bundeswahl und so können wir eine Umänderung der Politik in Angriff nehmen", erklärte Scheuch.
ÖVP-Chef Josef Martinz trotz der Schlappe für die Wiener Volkspartei mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Wahlausgang: "Lachend, weil die SPÖ die absolute Mehrheit verloren hat. Das tut Wien gut, da kann ein frischer Wind in das Rathaus einziehen." Weniger erfreulich sei hingegen, dass es der ÖVP offenbar nicht gelungen sei, ihre Kernbotschaften zu verbreiten.
Der Grüne Landessprecher Rolf Holub bezeichnete es als wichtig, dass die SPÖ die Absolute verloren hat. "Es wird spannend, wie Häupl sich nun entscheidet", so Holub. Grün und Rot könnten laut Holub frischen Wind bringen und man könne so gegen die "rechte Strömung" arbeiten. "Freilich haben alle Parteien verloren, aber das direkte Duell zwischen Strache und Häupl hat Strache genutzt."
Für seine Wiener Parteifreunde hatte Holub dann auch Kritik parat. Wenn die Grünen in Wien nicht intern gestritten hätten, wären die Verluste vielleicht nicht so hoch gewesen, so Holub.










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