08.10.2020 17:56 |

Wo er ist, ist oben

Cupra Formentor: Der Erste seiner Art gibt Stoff

Es ist mehr als nur ein Etikettentausch, dass „Cupra“ nun nicht mehr eine Zusatzbezeichnung für sportliche Varianten der Marke Seat ist, sondern als eigenständige Marke geführt wird. Im Oktober kommt sogar der erste völlig eigenständige Cupra auf den Markt, der keine Entsprechung bei der spanischen Mutter Seat bekommt: der Cupra Formentor. Ein Kompakt-SUV-Coupé für jung(geblieben)e Fahrer mit hohen dynamischen Ansprüchen.

Der Formentor wurde exklusiv für Cupra im spanischen Werk Martorell entwickelt, wo er auch gefertigt wird. Wie ernst den Spaniern der neue Markenauftritt ist, zeigt auch, dass es den Cupra Formentor nicht nur mit den Top-Antrieben geben wird, sondern auch Basismotoren mit 150 PS eingeführt werden.

Zum Marktstart der Baureihe wird aber unter der Haube das Beste aufgeboten, was verfügbar ist: der Zweiliter-Vierzylinder mit 310 PS, der im Cupra Leon Kombi erst nächstes Jahr angeboten wird. Im Formentor leistet er quasi Anschubhilfe. Die Optik rechtfertigt so ein Power-Triebwerk allemal, die Karosserie ist stark auf Aggressivität getrimmt, jedoch nicht übertrieben.

Idealerweise bestellt man auch gleich die Brembo-Bremsanlage dazu (2700 Euro). Die hat nicht nur den Vorteil, standfester zu sein als die Serienbremsen, sondern auch den, dass das ESP komplett abschaltbar ist und in jeder Fahrsituation auch abgeschaltet bleibt.

Der starke Formentor mit DSG und Allradantrieb ist bereits ab 50.990 Euro bestellbar, die ersten Exemplare werden noch im Oktober ausgeliefert. Weitere Versionen: Der 150-PS-Benziner (wahlweise mit Siebengang-DSG oder manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe) kommt noch dieses Jahr (ab knapp über 30.000 Euro). Anfang 2021 folgen der 150-PS-Diesel (ebenfalls mit beiden Getriebe-Varianten), der 190-PS-Diesel sowie der 245-PS-Benziner (beide Siebengang-DSG). Außerdem kommen die beiden Plug-in-Hybriden mit 204 bzw. 245 System-PS und Sechsgang-DSG. Außer beim Topmodell werden bei allen Modellen die Vorderräder angetrieben.

Apropos Topmodell: Noch hinter vorgehaltener Hand wurde ein noch stärkerer Motor angekündigt. Mehr dazu im Video!

Stephan Schätzl
Stephan Schätzl
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