Nach Red-Bull-Aus

Horner: „Die erste Reaktion war: Scheiß auf die!“

Formel 1
24.02.2026 22:45
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Zeitweise hat er sich nach seinem Aus bei Red Bull Racing im Juli 2025 rar gemacht, langsam, aber sicher sucht er wieder öfter die Öffentlichkeit und die Mikrofone der Journalisten – und nun lässt Christian Horner auch mit einem Rückblick auf jene Tage aufhorchen, als er nach rund 20 Jahren vor die Tür gesetzt worden war! „Natürlich ist die erste Reaktion, wenn man so im Stich gelassen wird, zu sagen: ‘Scheiß auf die!‘, so Horner, der betont, dass man ihm damit etwas genommen habe, was ihm wichtig gewesen sei …

In der 8. Staffel der Netflix-Doku „Drive To Survive“ erzählt der 52-Jährige, dass er „einen tiefen Verlust und Schmerz“ empfinde, dass er immer sein Bestes gegeben habe. „Es ging alles ziemlich schnell, ich hatte gar nicht die Gelegenheit, mich richtig zu verabschieden.“ Gerade in der Vorsaison sei seine Leistung leider nicht so gut wie sonst gewesen, obwohl er „alles für mein Team und für die Menschen, die ich vertreten habe“, getan hätte.

„Nie mein größter Fan“
Eine Beteiligung von Max Verstappen und dessen Vater Jos an seinem – also Horners – Aus bei Red Bull Racing, sieht er übrigens nicht – obwohl Verstappen Senior „nie mein größter Fan“ gewesen sei. „Aber ich glaube nicht, dass die Verstappens in irgendeiner Weise verantwortlich waren“, so Horner. Letztlich sei es eine Entscheidung von Red-Bull-Oberboss Oliver Mintzlaff gewesen, die ihn seinen Job gekostet habe. Eine Entscheidung, bei der der Steirer Helmut „Marko beratend am Rand stand“, wie Horner einschätzt …

Zur Erinnerung: Horner war im Team seit einer Affäre um angeblich unangemessenen Umgang mit einer Mitarbeiterin seit 2024 nicht mehr unumstritten gewesen. Horner war nach einer Untersuchung eines unabhängigen Anwalts von den Vorwürfen freigesprochen worden und durfte mit der Unterstützung der thailändischen Red-Bull-Mehrheitseigentümer als Teamchef im Amt bleiben.

Auf Affäre folgte Krise
Die sportliche Krise in der ersten Hälfte der 2025er-Saison erhöhte den Druck auf den Engländer. Dies führte auch zu anhaltenden Spekulationen um einen vorzeitigen Abschied von Max Verstappen, dessen Vater Jos zuvor vergeblich für die Absetzung Horners votiert hatte. In dem schwelenden Machtkampf bei dem Rennstall stand auch der langjährige Red-Bull-Berater Marko auf der Seite der Verstappens und Mintzlaffs, der Horner bereits nach Aufkommen der Vorwürfe seiner Ex-Assistentin am liebsten sofort losgeworden wäre …

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