Weniger als erhofft
Geberkonferenz knausert bei Welt-Gesundheitsfonds
Allerdings ist es etwa ein Fünftel mehr als in den drei Jahren zuvor: Bei der Geberkonferenz 2007 in Berlin waren für das globale Projekt 9,7 Milliarden Dollar zugesagt worden.
"Wir müssen das Ergebnis als Erfolg bewerten, auch wenn wir mehr Geld erhofft hatten", sagte Christoph Benn, Chefdiplomat des Fonds, in New York. "Vor drei Jahren war die wirtschaftliche Situation viel besser, heute sorgen sich alle Länder um ihre Haushalte. Dass trotzdem im Schnitt 20 Prozent mehr kommen, ist ganz beachtlich und macht Mut." Die USA waren vor Frankreich und Deutschland der größte Geber.
Der Globale Fonds sammelt alle drei Jahre von den Staaten Gelder für weltweite Projekte gegen Malaria, Tuberkulose und Aids. Nach Benns Worten werden die zugesagten Gelder auch tatsächlich gezahlt: "Wir müssen immer mal nachfragen und bei den Parlamenten werben, aber zum Beispiel die vor drei Jahren zugesagten 9,7 Milliarden Dollar sind auch tatsächlich gekommen."












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