Rettung naht

Kumpel in Chile könnten schon Ende Oktober frei sein

Ausland
01.10.2010 19:36
Die seit knapp zwei Monaten in Chile eingeschlossenen Minenarbeiter könnten früher als bisher angenommen freikommen. Eine Bergung der 33 Kumpel sei bereits in der zweiten Oktoberhälfte möglich, kündigte der chilenische Bergbauminister Laurence Golborne am Freitag an. "Es gibt eine positive Entwicklung. Die Dinge gehen schneller voran, als dies absehbar war", fügte er hinzu.

Die Bergleute sind seit Anfang August in der eingestürzten Mine bei Copiapo, etwa 850 Kilometer nördlich der Hauptstadt Santiago, eingeschlossen. Mit insgesamt drei Bohrern bahnen sich die Rettungskräfte derzeit einen Weg zu den in 700 Metern Tiefe Verschütteten. Die Männer sollen dann einzeln mit Hilfe eines Drahtkorbs durch einen der drei Schächte geborgen werden. Bisher war mit einer Rettung frühestens Anfang November gerechnet worden. Andere Schätzungen hatten von einem Zeitraum um Weihnachten herum gesprochen.

Derzeit werden die 33 Männer mit psychologischer Betreuung und einem Fitnessprogramm auf die Rettung vorbereitet. Der Rettungsschacht wird nämlich nur einen Durchmesser von 66 bis 70 Zentimeter haben.


Laut Angaben der Einsatzkräfte dürfen die Kumpel beim Aufstieg nicht mehr als 90 Zentimeter Hüftumfang haben. Die meisten von ihnen waren vor dem Unglück stark übergewichtig, deshalb wird mit dem Fitnessprogramm verhindert, dass die Kumpel wegen Bewegungsmangels und auch wegen befürchteter Depressionen Gewicht zulegen.

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