Bisher legte sich der Müllverband nicht fest, ob Kunden im nächsten Jahr mit einer Tarif-Anpassung rechnen müssen. Das soll frühestens in knapp zwei Monaten bei der Vollversammlung debattiert werden. "Angesichts der Umsätze und Rücklagen in Millionenhöhe dürfte eine Erhöhung der Müllgebühren nicht einmal angedacht werden", so Kölly, Mitglied des Kontrollausschusses, nach der jüngsten Sitzung.
Wertpapiere um 65 Millionen Euro will die Noch-Obfrau des Müllverbandes, Ingrid Salamon, indes nicht bestätigen - aber auch nicht dementieren. "Es ist nicht üblich, Angelegenheiten im Prüfungsausschuss nach außen zu tragen. Kölly will sich nur in Szene setzen, überschreitet aber seine Kompetenzen", sagt Salamon. Die Finanzgebarung werde ohnehin in der Vollversammlung am 27. November offengelegt.
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
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