08.09.2020 19:16 |

Politische Klettertour

Kurz bestieg Berg mit slowenischem Amtskollegen

Den Höhepunkt der ersten offiziellen bilateralen Auslandsreise von Bundeskanzler Kurz (ÖVP) seit dem Ausbruch von Corona hat im wahrsten Sinne des Wortes eine gemeinsame Klettertour mit seinem slowenischen Amtskollegen Janez Janša auf dessen „Hausberg“ Triglav gebildet. Die Tour dauerte gute acht Stunden. „Ich hoffe schon, dass ich hinaufkomme“, hatte Sebastian Kurz vor Beginn der Klettertour noch tiefgestapelt. 

Tatsächlich kann er mit Gurt und Seil umgehen und ist ein geübter Kletterer. Wie auch Janez Janša, der mit seinen 61 Jahren deutlich älter ist als der 34-jährige Kanzler aus Österreich, der aber ebenfalls ein gut trainierter Alpinist ist.

Aufstieg dauerte gute fünf Stunden
Die beiden Politiker wurden bei ihrem Bergabenteuer auch von Janšas Ehefrau sowie slowenischen Sicherheitsleuten begleitet. Der Aufstieg über die Nordwand des Triglav bis zur Spitze von Stena begann um 9.30 Uhr und dauerte gute fünf Stunden. Für den Abstieg zur Berghütte Aljazev Dom in Vrata benötigten Kurz, Janša und ihre Bergkameraden weitere drei Stunden. Von dort ging es mit Autos zurück.

Triglav ist höchster Berg Sloweniens
Der Triglav ist mit 2864 Meter Höhe der höchste Berg Sloweniens. Er hat für das Land auch hohe symbolische Bedeutung, weshalb er auch das dominante Motiv des Staatswappens ist. Thematisch passend hatte Kurz vor seiner Bergtour bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem slowenischen Amtskollegen erklärt, dass er im Winter sowohl die Skigebiete in Österreichs Bergen als auch die Schulen offenhalten wolle.

Après-Ski werde es in der kommenden Saison in seiner bisherigen Form aber nicht geben können. Weitere Themen waren Migrationsfragen sowie die Probleme der jeweiligen Minderheiten.

Kronen Zeitung

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