Vergleich erzielt

Match vor Gericht: Akte Schinkels nun zugeklappt

Kärnten
28.09.2010 10:05
Am Landesgericht Klagenfurt ist am Montag die Akte Frenkie Schinkels und Kärnten zugeklappt worden. Oder besser: Fast zugeklappt. Im Arbeitsrechtsprozess, den der Ex-Trainer der Austria Kärnten aufgrund der nachträglichen fristlosen Entlassung gegen den Klub angestrengt hatte, konnte Richter Markus Tilly beiden Parteien einen Vergleich nahebringen.

Tilly warnte vor einem langwierigen, aufwändigen Verfahren, überzeugte beide Seiten von den Vorteilen einer schnellen Lösung: Schinkels, im Kärntner Anzug und mit seinem Vater erschienen, bekommt relativ rasch zumindest einen Teil der eingeklagten Summe.

Die Gegenseite - vertreten durch Ex-Präsident Mario Canori - erspart sich, dass die Fristlose allein aufgrund der zeitlichen Komponente in sich zusammengekracht wäre. Eine Fristlose muss ja unverzüglich erfolgen – nicht Monate nach den angeblichen Malversationen.

Die von Tilly mittels Taschenrechner hochgerechneten rund 85.000 Euro brutto, die Frenk via Insolvenzfonds erhält, werden nun von Schinkels-Anwalt Gerhard Lesjak und Masseverwalter Grilc auf den Cent genau fixiert, dann wird der Vergleich geschlossen.

"Kärntner Krone"

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