Seit Jahren kommt es auf dem Bahnübergang bei der Einbindung der S31 in die B50 immer wieder zu schweren Zugunfällen. Zuletzt wurde die Kreuzung Anfang September einem Lenker aus der Slowakei zum tödlichen Verhängnis: Eine Lok rammte das Auto des 57-Jährigen, für ihn gab es keine Rettung mehr (siehe Infobox).
Trotz eines weiteren Toten auf diesem gefährlichen Bahnübergang beruft sich die zuständige Behörde des Landes auf technische Gutachten, wonach die Kreuzung ausreichend mit Lichtsignalen gesichert sei.
"Speziell an diesem Bahnübergang wurden bereits viele Maßnahmen gesetzt, die tödliche Unfälle letztlich nicht verhindern konnten", erklärt Rudolf Leeb vom ÖAMTC: "Die einzige Konsequenz daraus kann nur heißen, hier einen Schranken zu errichten, um weitere Opfer zu vermeiden." Das fordern auch die FPÖ Eisenstadt und die Liste Burgenland.
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
Symbolbild
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