04.09.2020 19:55 |

Historischer Schritt

Serbien und Kosovo normalisieren Beziehungen

Serbien und der Kosovo haben sich laut US-Präsident Donald Trump auf eine Normalisierung ihrer Wirtschaftsbeziehungen geeinigt. Das Weiße Haus sprach am Freitag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter von einem mit „historischen Durchbruch“ im Konflikt zwischen Serbien und seiner einstigen Provinz, die sich 2008 für unabhängig erklärte.

Serbien verlegt Botschaft nach Jerusalem
Trump äußerte sich vor einem Treffen mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic und dem kosovarische Regierungschef Avdullah Hoti im Weißen Haus. Serbien habe sich auch verpflichtet, seine Botschaft in Israel nach Jerusalem zu verlegen, sagte Trump laut der Nachrichtenagentur Reuters. Der israelische Premier Benjamin Netanyahu begrüßte diesen Schritt und dankte Vucic, dass dieser „Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkennt und die Botschaft dorthin verlegt“.

USA verlegten Botschaft bereits 2017
In einem umstrittenen Schritt hatte die US-Regierung von Präsident Donald Trump Ende 2017 Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt und im Mai 2018 die Botschaft dorthin umziehen lassen. Einige Staaten, darunter Brasilien und Tschechien kündigten daraufhin an, dem US-Vorbild zu folgen.

Auf Twitter schrieb Trump: „Ein weiterer Tag, von dem jeder glaubte, er sei unmöglich“ und gratulierte den Regierungschefs der beiden Balkanstaaten. 

Der Kosovo habe mit sich Israel darauf geeinigt, die Beziehungen zu normalisieren und diplomatische Beziehungen aufzunehmen.

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