130 Rebstöcke kaputt

„Rowdy-Reblaus“ wütet in den Weingärten

Burgenland
19.08.2020 10:08
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone

Verzweiflung macht sich bei den Winzern in Illmitz im Seewinkel im Burgenland breit: Seit einigen Jahren treibt in den Weingärten ein Unbekannter sein Unwesen, durchtrennt Drähte und Bewässerungsschläuche. Mittlerweile geht der Täter so weit, dass er auch junge Rebstöcke abzwickt, sodass die Pflanze abstirbt. Die Polizei kontrolliert nun verstärkt.

Jedes Frühjahr schlägt der Unbekannte offenbar völlig wahllos zu. „Es sind verschiedenste Betriebe betroffen, große wie auch kleine“, berichtet Weinbauer Helmut Lang. Bei ihm wurde im Vorjahr die Bewässerung durchtrennt. Einen Kollegen traf es am helllichten Tag: Der Täter hatte gewütet, als der Winzer kurz zum Mittagessen heimgefahren war.

Täter, „der sich im Weinbau auskennt“
Noch schlimmer erwischte es Thomas Malloth. 130 Rebstöcke zwickte der Wüstling bei ihm durch. „Es dürfte sich um jemanden handeln, der sich im Weinbau auskennt“, meint Malloth. Die Schnitte seien zielgerecht an einer bestimmten Stelle gesetzt worden, damit die Rebe abstirbt.

Betroffen sind nur Illmitzer Winzer, die Nachbarorte bleiben hingegen verschont. Jetzt wird um Hinweise aus der Bevölkerung gebeten. Diese können bei der Polizei gemeldet werden.

Christoph Miehl, Kronen Zeitung

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