Nachdem er bei seiner Festnahme zunächst alles geleugnet hatte, bekannte sich der 61-Jährige vor Gericht nun schuldig. Er habe eine der Schülerinnen „angegriffen“, die anderen im Brustbereich massiert. Das Urteil: zwei Jahre Haft, davon 16 Monate bedingt. Zudem wurden einem seiner Opfer 2.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Auch Sohn missbrauchte Mädchen
Der Sohn des Pensionisten, der im Zuge der Ermittlungen ins Visier der Kriminalisten geriet, hatte bis zuletzt alle Vorwürfe von sich gewiesen. Er fasste eine einjährige bedingte Freiheitsstrafe aus. „Eines der Mädchen hatte ausgesagt, sie sei auch vom 39-Jährigen missbraucht worden“, berichtete ein Polizist. Auch dieses Urteil ist nicht rechtskräftig.
Im Wald von Polizeistreife überrascht
Im April hatte eine Polizeistreife den pensionierten Mann im Wald in seinem Auto mit den drei Schülerinnen entdeckt. Die 13 und 14 Jahre alten Mädchen gaben an, der damals 60-Jährige hätte sie in sein Haus gelockt und begrapscht. Außerdem habe er seinen Opfern Pornovideos gezeigt und sich dabei selbst befriedigt. Mit Zigaretten und kleineren Geldbeträgen wollte sich der Unhold das Schweigen der Minderjährigen erkaufen.
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