"Aber wer soll in die alten Gemäuer mitten auf der Straße einziehen?", fragt sich ein ehemaliger Grenzbeamter. "Wohl keiner", ist sich Albert Kreiner, Rechtsexperte bei der Kärntner Landesregierung wie viele andere sicher. Es sei daher geplant, Posten, die in die Zuständigkeit des Landes fallen, demnächst abzubauen.
Kreiner: "Die Immobilien könnten zwar einer anderen Nutzung zugeführt werden. Als bauliche Anlage dürfen sie in dieser Art und Weise aber nicht bestehen bleiben." Ein Großteil der Kärntner Grenz-Immobilien gehört jedoch der Bundesimmobiliengesellschaft. Und dort heißt es: "Wir versuchen weiterhin, Mieter für die Immobilien zu finden."
Eine wohl aussichtslose Suche, was auch Slowenien längst erkannt haben dürfte. Nach dem Grenzposten in Lavamünd wird derzeit die ehemalige Kontrollstelle auf dem Loiblpass dem Erdboden gleichgemacht.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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