Der KAC hat den Vienna Capitals das Saison-Heimdebüt in der ausverkauften Albert-Schultz-Halle in Wien ordentlich verpatzt.
Die Capitals übernahmen zwar nach wenigen Minuten das Kommando und gingen durch Verteidiger Martin Oraze, der nach einer kurzen Abwehr von KAC-Torhüter Andy Chiodi zur Stelle war, mit 1:0 in Führung (11.). Mit einem Konter gelang Jeff Shantz aber postwendend der Ausgleich. Sein haltbarer Schuss rutschte Schuss Caps-Schlussmann Rudolf Hummel durch die Schoner.
18 Sekunden nach Wiederbeginn im zweiten Drittel brachte Fortier im Powerplay 5 gegen 3 die Wiener wieder in Führung (21.), der direkt von der Strafbank gekommene Philipp Pinter erhöhte gar auf 3:1 (32./PP). Doch die Freude währte nur zwölf Sekunden, Manuel Geier gelang wiederum im Gegenzug der Anschlusstreffer (32.).
KAC konterte mit Doppelschlag
Ins Schlussdrittel starteten die Capitals wieder blitzartig. Björnlie traf nach 23 Sekunden zum 4:2. Doch die Klagenfurter kämpften sich dank eines Doppelpacks innerhalb von 58 Sekunden durch Dieter Kalt (46.) und Paul Schellander nach neuerlichem Patzer von Hummel (47.) zurück.
Siegestreffer wenige Sekunden vorm Ende
Als Fortier die Heimischen in Unterzahl neuerlich in Führung brachte und die Caps 33 Sekunden mit zwei Mann weniger überstanden, war der erste Sieg in Reichweite. Doch KAC-Neuzugang Tyler Spurgeon (59.) und Mike Craig (15 Sekunden vor der Schlusssirene!) drehten noch das Spiel zugunsten der "Rotjacken".
VSV lag früh mit 3:0 voran
Auch der VSV hatte in Jesenice allen Grund zum Jubeln. Bereits nach 13 Minuten lagen die "Adler" dank Toren von Jonathan Ferland (2.), Andreas Kristler (5.) und Tomaz Razingar (13./PP) mit 3:0 voran. Dann kam die Slowenen dank Powerplay-Toren von Wade Skolney (14./PP) und Robert Sabolic (17./PP) noch im ersten Drittel auf 2:3 heran.
Kristler (22./PP) mit seinem zweiten Treffer, Roland Kaspitz (27.) und Gerhard Unterluggauer (32./PP) sorgten im Mitteldrittel für die Vorentscheidung. Matevz Erman (23.) hatte das zwischenzeitliche 3:4 aus Sicht von Jesenice erzielt. Im Schlussdrittel konnten die Slowenen nicht mehr zusetzen, Sabolics (58./PP) Treffer zum 4:6 kam zu spät.
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