Streit um Maske

Wien: Öffi-Mitarbeitern mit Kopfschüssen gedroht

Wien
17.07.2020 12:47
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein 17-Jähriger hat am Donnerstagvormittag in der U-Bahn-Station Südtiroler Platz zwei Aufsichtsorganen der Wiener Linien mit Kopfschüssen gedroht. Laut Polizeisprecher Markus Dittrich hatten die beiden Mitarbeiter, eine Frau und ein Mann, den Jugendlichen im U-Bahn-Bereich ohne Mund-Nasen-Schutz angetroffen und ihn mehrfach aufgefordert, die Maske aufzusetzen. Das verweigerte der junge Mann.

Daraufhin eskalierte die Auseinandersetzung. Die beiden Organe der Wiener Linien wollten den 17-jährigen österreichischen Staatsbürger des U-Bahn-Bereichs verweisen. Der Jugendliche beschimpfte sie und begann, um sich zu schlagen. Dabei verletzte er die Wiener-Linien-Mitarbeiterin im Gesicht. Schließlich kündigte er an, dass er seine Glock von zu Hause holen und ihnen in den Kopf schießen werde. Die beiden Mitarbeiter hielten den jungen Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Wegen der Drohung ordnete die Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung bei dem 17-Jährigen an. Dabei wurde allerdings keine Pistole gefunden. Der Jugendliche rechtfertigte sein Verhalten mit der unhöflichen Art der Wiener-Linien-Mitarbeiter. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.

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