09.07.2020 09:58 |

In Kamerafalle getappt

Extrem seltene Cross-River-Gorillas fotografiert

In Nigeria haben Tierschützer extrem seltene Cross-River-Gorillas und ihre Jungtiere fotografiert. Die Gruppe wurde in den abgelegenen Mbe-Bergen im Süden des Landes von Kamerafallen abgelichtet. Die Primaten sind vom Aussterben bedroht, laut Weltnaturschutzunion gibt es nur noch etwa 300 Tiere. Das liegt vor allem an Wilderei und dem Verlust von Lebensraum.

Die Gorillas werden der Wildlife Conservation Society (WCS) zufolge inzwischen nicht mehr unbedingt selbst gejagt - die für andere Tiere gelegten Fallen stellen aber eine Bedrohung für sie dar. Lange wurde angenommen, dass die Tiere ausgestorben waren, bis sie in den 1980er-Jahren wieder entdeckt wurden. Die Gorillas leben nur in einem Gebiet an der Grenze zwischen Nigeria und Kamerun.

Erstes Foto mehrerer Jungtiere
Zuletzt konnte die WCS nach eigenen Angaben 2012 und 2013 Fotos einzelner Gorillas aufnehmen. Diese neuen Bilder seien nun aber „das erste Mal, dass mehrere Jungtiere in einer Gruppe fotografiert wurden“, so Andrew Dunn, der WCS-Landesdirektor. Dies sei sehr ermutigend, denn es bedeute, dass es der Gruppe gut gehe.

„Wenn Tiere gestört werden, werden sie sich nicht erfolgreich fortpflanzen“, schlussfolgert Dunn. Die WCS bemüht sich seit Jahren, die Gorillas verstärkt zu schützen und die Population aufzubauen.

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