Wie berichtet, führt eine von "Greenpeace" in Auftrag gegebene Studie die Gefahr für Kärnten vor Augen, die von einem neuen Atomkraftwerk, wie es in Chioggia (Italien) geplant ist, ausgeht.
"Im Ernstfall könnten die Auswirkungen auf Kärnten noch dramatischer sein, als die Werte, die sich aus dem Zwischenfall in Tschernobyl ergaben", warnt Landesrätin Beate Prettner. Für die SP-Politikerin sei die Errichtung von Atommeilern in der Nähe der Kärntner Grenze nicht akzeptabel und müsse jedenfalls verhindert werden.
Katastrophen-Szenario mit verheerenden Folgen für Kärnten
Um das zu erreichen, will Prettner die Bundesregierung in die Pflicht nehmen: "Es wird nicht einfach mehr reichen, sich auf bilaterale Konsultationsmechanismen zu berufen." Alle völkerrechtlichen Möglichkeiten seien auszuschöpfen, um eine Renaissance der Atomenergie zu stoppen. Käme es bei dem geplanten Reaktor zu einem Unfall, wären die Auswirkungen für Kärnten verheerend. Das belegt ein Szenario, das für die Witterung am 13. Juni 1995 berechnet wurde.
von Thomas Leitner, Kronen Zeitung
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