05.07.2020 15:53 |

Holpriger Start

Meghan und Harry „müssten dringend Geld verdienen“

So haben sich Prinz Harry und Herzogin Meghan ihren Ausstieg aus der „Firma“, wie das britische Königshaus gerne genannt wird, vermutlich nicht vorgestellt. Das Paar hat einer Royal-Expertin zufolge noch keinen Cent verdient. Die hochfliegenden Pläne der royalen Aussteiger sind durch die Corona-Krise stark gebremst worden. Die Stimmung des Paares dürfte durch den holprigen Start ins Erwerbsleben ebenfalls getrübt sein.

Meghan und Harry hätten „noch gar nichts verdient“, seit sie im März als Hoheiten abgetreten sind, meint die Royal-Expertin Katie Nicholl. Auch wenn das Paar es sehr genieße, viel Zeit mit Söhnchen Archie zu verbringen, sei es nun doch schon etwas nervös. Es sei wirklich an der Zeit, an die Arbeit zu gehen, um finanziell tatsächlich unabhängig zu werden. 

Eine Einnahmequelle sollen Auftritte und Reden bei Veranstaltungen sein. So soll Prinz Harry bereits bei einer Agentur unter Vertrag stehen. Außerdem will das Paar angeblich Dokumentarfilme produzieren. Die Corona-Krise hat beide Aktivitäten eingebremst. Und ewig will man Prinz Charles auch nicht auf der Tasche liegen. Es heißt, dass Harrys Vater weiterhin die Sicherheitskosten für die Sussex-Familie bestreitet und dem Paar ein Jahr lang Geld zuschießt. 

Getrübte Stimmung
Der langsame Start könnte auch dazu beitragen, dass die Stimmung im Hause Sussex getrübt sein soll. Die „Daily Mail“ will aus dem Bekanntenkreis des Paares, das derzeit in der 18-Millionen-Dollar-Villa von Tyler Perry residiert, erfahren haben, dass Meghan und Harry sich noch nicht wirklich in Los Angeles eingelebt haben. Besonders der 35-jährige Prinz soll darunter leiden, dass seine Familie so weit weg ist. Es heißt, dass Harry an Prinz Williams Geburtstag am 21. Juni sehr traurig gewesen sei.

Auch Meghan soll gedrückter Stimmung sein. Im Gespräch mit dem „Sunday Mirror“ sagte ein Insider, das königliche Paar stehe in seinem neuen Leben vor extremen Spannungen und enthüllte: „Meghan ist sehr ruhig geworden. Ich denke, sie wird sich wahrscheinlich extrem niedergeschlagen fühlen und vermutlich Probleme haben.“

„Verstörende“ Schlagzeilen
Belastend für die 38-Jährige soll auch sein, dass es wieder Ärger mit dem Königshaus gibt. Es heißt, dass Königin Elizabeth II. wenig davon angetan ist, dass Details eines Gerichtsstreits an die Öffentlichkeit gelangt sind, die das Herzogspaar von Sussex mit britischen Zeitungen führt. Diese hätten ihrer Meinung nach „eine Vielzahl falscher und schädlicher Artikel“ über sie veröffentlicht. In den der BBC vorliegenden Gerichtsdokumenten beklagte sich Meghan, dass die königliche „Institution“ sie nicht vor den Anschuldigungen geschützt hätte und es ihr „verboten“ worden sei, „sich zu verteidigen.“

Für das britische Königshaus seien diese Schlagzeilen nicht nur „unangenehm“, sondern auch „verstörend“, analysierte ein Royal-Experte im britischen Frühstücksfernsehen. Er ist sich sicher, dass die Queen darüber „wirklich erschüttert“ sein dürfte.

„Sussex Royal“ dicht gemacht
Wenigstens etwas hat das Paar im Sinne der Queen aber in den letzten Tagen doch richtig gemacht: Die Wohltätigkeitsorganisation Sussex Royal ist offiziell geschlossen. Der Herzog und die Herzogin von Sussex haben dieser Tage die entsprechenden Papiere unterzeichnet, um dem Wunsch der Queen zu entsprechen, das Wort „royal“ nicht für ihre Zwecke zu nützen.

Ein Insider sagte gegenüber bazaar.com: „Die Papiere wurden bei Companies House und der Wohltätigkeitskommission eingereicht, um die Wohltätigkeitsorganisation Sussex Royal formell zu schließen. Die Organisation tritt formell in eine Periode der ‚solventen Geschäftsauflösung‘ ein. Während dieser Zeit werden alle Treuhänder von ihren Aufgaben zurücktreten, mit Ausnahme des Herzogs, der vorerst Direktor und Treuhänder bleiben wird, bis der Liquidationsprozess abgeschlossen ist.“

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