Der Polizei ist Jennifer eine Unbekannte: "Die junge Frau ist bei uns noch nie angefallen", heißt es bei der Kripo. Trotzdem war Jennifer schwerst drogenkrank. Angefangen hatte es mit Mephedron, das auch als Badesalz und Dünger verkauft wird. Zuletzt spritzte sich die 18-Jährige bereits Heroin, wie Einstiche an ihren Armen tragisch belegten.
Die Klagenfurterin war auch im umstrittenen Substitol-Programm des Landes Kärntens. "Laut Bekannten hat sie es aber selbst abgebrochen", so ein Ermittler. Bei der Obduktion entdeckten Gerichtsmediziner suchtgifthältige Medikamente im Körper des verstorbenen Mädchens: "Die 18-Jährige starb letztlich an einer Mischtoxikation! Ihr junger Körper hat es einfach nicht mehr mitgemacht."
Erst vor wenigen Tagen war in Klagenfurt die Leiche eines 45-Jährigen gefunden worden, der ebenfalls den Drogentod gestorben ist. Insgesamt gab es damit alleine in Klagenfurt heuer bereits vier Suchtgifttote.
von Thomas Leitner und Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
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