Nach dem Rekordtag rund um den Wörthersee mit 50.000 Teilnehmern hat Kärnten beim Ossiacher See autofrei mit mehr als 30.000 Radlern noch einmal nachgelegt.
Landeshauptmann Daniel Fellner und Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig gaben gemeinsam mit „Krone“-Moderator Patrick Jochum den Startschuss für einen besonderen Tag. Während Schuschnig im Laufschritt ins Geschehen eintauchte und die Teilnehmer begleitete, musste der Landeshauptmann nach dem Start weiter zu Terminen – ein kurzer Auftritt, der dennoch die Bedeutung der Veranstaltung unterstrich. Nicht umsonst werden die autofreien Tage seit Jahrzehnten von starken Partnern, wie der Kelag, Hirter Bier, Generali und der Volksbank getragen.
Bereits vor dem Start setzte Kärntens Seelsorger Roland Stadler den Ton für den Tag. Sein Appell an die tausenden Teilnehmer war klar: „Gottes Segen hilft vor allem dann, wenn wir gut aufeinander aufpassen.“ Ein Satz, der den Charakter des autofreien Ossiacher Sees treffend beschreibt – Rücksicht, Miteinander und Bewegung.
Denn genau darin liegt die Stärke dieser autofreien Tage: Es geht nicht um Geschwindigkeit, sondern um das gemeinsame Erleben. Die „Krone“ war mittendrin und erfuhr entlang der Strecke genau jene Momente, Begegnungen und Gespräche.
Die Wahlkärntner Thorsten und Biene Sayn aus Leverkusen sind längst Kärnten-Fans. „Wir haben früher immer für Südtirol geschwärmt, bis wir gemerkt haben, dass Kärnten viel schöner ist“. Neben der Landschaft sind es vor allem die Menschen, die sie überzeugen: „Man wird überall freundlich gegrüßt - das hat eine ganz andere Qualität.“
Dieses Miteinander zieht sich durch den gesamten Tag. Katrin und Jacqueline nutzen den autofreien Ossiacher See, um gemeinsam mit ihrer Mutter Silvia einen entspannten Ausflug zu machen. Markus und Elena Mitterberger aus dem Metnitztal sind mit ihrer 14,5 Monate alten Tochter unterwegs – nach dem Wörthersee nun die zweite Runde. „Einfach zwei großartige Veranstaltungen.“


Auch zahlreiche bekannte Gesichter mischten sich unter die Teilnehmer. Gesundheitslandesrätin Beate Prettner war gemeinsam mit Arbeiterkammer-Präsident Günther Goach unterwegs – nicht im offiziellen Termin, sondern mittendrin im Geschehen, so wie tausende andere auch.
Der autofreie Ossiacher See bildete zudem den Abschluss der achttägigen Genussradreise Velovista. Für Teilnehmer wie Charly aus dem Raum Stuttgart ein absoluter Höhepunkt: „Ich habe viele neue Regionen kennengelernt - die Drau, die Seen, das klare Wasser. Ich komme sicher wieder auf Urlaub zurück.“
Auch Tourismuslandesrat Schuschnig sieht in Formaten wie der Velovista ein Erfolgsmodell: „Man erlebt Kärnten so, wie es ist – mit seinen Seen, Städten, der Kulinarik und vor allem den Menschen.“
Am Ende bleibt mehr als eine beeindruckende Zahl von mehr als 30.000 Teilnehmern. Der autofreie Ossiacher See zeigte, wie groß das Bedürfnis nach Bewegung, Begegnung und entschleunigtem Erleben ist.
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