14.05.2020 11:20 |

Wegen Corona-Krise

Fast die Hälfte hierzulande investiert weniger

Inzwischen nehmen die Österreicher die gesundheitliche und wirtschaftliche Bedrohung durch das Coronavirus immer weniger stark wahr. Das ergab eine aktuelle market-Umfrage. Dennoch wird ein Viertel der Österreicher geplante Investitionen reduzieren, 22 Prozent verschieben sie auf später oder verzichten ganz. Je rund ein weiteres Viertel investiert wie vorgehabt oder hatte keine größeren Anlagen im Sinn.

Generell verliert das Coronavirus immer mehr seinen Schrecken. Nur noch sechs Prozent der Österreicher gaben in der aktuellen, am 11. Mai durchgeführten Umfrage des market-Instituts eine sehr große gesundheitliche Bedrohung an. Anfang Mai waren es noch acht Prozent. Vor drei Wochen stuften noch zwölf, eine Woche früher 18 und Anfang April 23 Prozent der Menschen das Virus als „sehr bedrohlich“ ein. Nur Anfang März fühlten sich mit fünf bzw. sechs Prozent ähnlich wenige Leute von dem Virus sehr bedroht.

Wirtschaftliche Konsequenzen beschäftigen die Menschen
Die wirtschaftlichen Konsequenzen nahmen aktuell zwölf Prozent als „sehr bedrohlich“ wahr. Am anderen Pol standen 16 Prozent, die die Lage ganz und gar nicht beunruhigend fanden. Dazwischen lag knapp ein Drittel in der mittleren Stufe, ein Fünftel sah eine Bedrohung bzw. fast ein Viertel kaum. Befragt wurden 1000 Österreicher, statistisch repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren, in Online-Interviews.

Ein Viertel wird weniger konsumieren
Ein Viertel gab an, in den kommenden zwei bis drei Monaten etwas weniger konsumieren zu wollen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei acht Prozent wird es sich um drastischere Einschränkungen handeln, ebenso viele wollen hingegen etwas mehr einkaufen. Eine kleine Gruppe von vier Prozent plant mit erheblich höheren Ausgaben. Der Großteil - 55 Prozent - gedenkt, gleich viel wie im Vorjahr zu konsumieren.

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