ÖFB-Gegner

Zidane: Entscheidung um Stammplatz gefallen

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Von krone Sport

Luca Zidane, Goalie von ÖFB-Gegner Algerien, erlebte bei seinem WM-Debüt keinen guten Tag. Er patzte bei der 0:3-Niederlage gegen Argentinien und kassierte für seinen Auftritt eine Menge Kritik. Bleibt er weiterhin gesetzt?

Vorerst ja. Algeriens Nationaltrainer Vladimir Petkovic sprach dem 28-jährigen Zidane weiterhin sein volles Vertrauen aus.

Bei der deutlichen 0:3-Pleite gegen Argentinien gingen alle drei Treffer auf das Konto von Superstar Lionel Messi. Danach wurde vor allem Schlussmann Luca Zidane von einigen Beobachtern kritisch bewertet, vereinzelt wurden sogar Forderungen nach einem Torhüterwechsel laut.

Algerien-Teamchef Vladimir Petkovic
Algerien-Teamchef Vladimir Petkovic(Bild: AP/Eugene Hoshiko)

„Jeder hat das Recht, Fehler zu machen“
Für Teamchef Vladimir Petkovic kommt ein Wechsel im Tor allerdings nicht infrage.„Jeder hat das Recht, Fehler zu machen. Ich bin sehr überzeugt von seinen Fähigkeiten“, erklärte der 62-Jährige und sprach dem 28-Jährigen damit öffentlich sein Vertrauen aus. Auch auf weitere Nachfragen zur Kritik an seinem Keeper reagierte Petkovic gelassen. Nach eigenen Angaben habe er davon überhaupt nichts mitbekommen. „Ich lese nichts. Ich habe keine Social-Media-Accounts“, sagte der Trainer.

„Traum eines jeden Kindes“
Luca Zidane gehört erst seit kurzer Zeit zum algerischen Nationalteam. Der in Frankreich geborene Torhüter hatte – ebenso wie sein älterer Bruder Enzo – zuvor für die französischen Nachwuchs-Nationalmannschaften gespielt. Erst im vergangenen Jahr entschied er sich für einen Verbandswechsel und läuft seither für Algerien auf. „Mein Vater hat sich gefreut, denn er wusste, dass ich das unbedingt machen wollte. Bei einer Weltmeisterschaft spielen zu können, ist der Traum eines jeden Kindes“, sagte Zidane über seine Entscheidung für die „Wüstenfüchse“.

Fragezeichen hinter Amoura
Vor dem richtungsweisenden zweiten Gruppenspiel gegen das ebenfalls punktlose Jordanien am Dienstag (5 Uhr) beschäftigt die Algerier zudem die Personalsituation von Wolfsburg-Stürmer Mohamed Amoura. Ob der Angreifer nach einer Verletzung im Training rechtzeitig fit wird, ließ Petkovic offen. „Ich kann das noch nicht bestätigen. Wir haben immer noch eine Trainingseinheit und ich kann dazu erst morgen etwas sagen“, erklärte der Coach.

Für Algerien geht es gegen Jordanien bereits um viel. Nach der Auftaktpleite gegen Argentinien würde eine weitere Niederlage die Chancen auf den Einzug in die K.o.-Phase massiv schmälern. Umso wichtiger wird es sein, dass Petkovics Vertrauensbeweis für Luca Zidane auch auf dem Platz Früchte trägt.

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