Im Schlaf, in ihren Betten liegend, wurden die Drogendealer von der Polizei überrascht. "Die Männer ließen sich ohne Gegenwehr festnehmen", berichtet Einsatzleiter Kripo-Oberst Christian Martinz. In monatelanger Kleinstarbeit hatten die Ermittler über die Konsumenten die Spur der Dealer aufgenommen.
Im Stiegenhaus, im Garten und unter Zeitungen waren für den Verkauf bestimmte "Balls", gefüllt mit Heroin, Kokain und Marihuana, versteckt. Martinz: "Wir mussten so große Geschütze auffahren, weil wir in der Vergangenheit mit Fluchtversuchen konfrontiert waren und Suchtgift aus dem Fenster geworfen wurde, das wir nicht mehr zuordnen konnten."
Drogen an 13-Jährige verkauft
Unter den Verhafteten waren auch die "Capos" des afrikanischen Drogenrings, die in großem Stil Suchtgift aus Wien, Graz und Deutschland nach Kärnten brachten und die Drogen sogar an 13-Jährige verkaufen.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
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