09.02.2020 11:30 |

Februar sehr wichtig

Schalttag bringt Tirol 270.000 Nächtigungen

Der Februar ist für den Tiroler Tourismus der wichtigste Wintermonat. Fast jede dritte Übernachtung wird jetzt gebucht. Heuer gibt es ein Extra-Plus: Der Schalttag bringt unglaubliche 270.000 Nächtigungen.

Perfektes Wetter, frischer Schnee, insgesamt 3400 bestens präparierte Pistenkilometer – Tirol lässt derzeit keine Wünsche offen. Nicht für die Schüler, die ihre Ferien genießen. Nicht für die vielen Touristen, die die Wintersportorte bevölkern.

96 Prozent Auslastung
Die meisten Regionen melden beste Buchungslagen. „Bis 16. Februar wächst die Auslastung auf 96 Prozent“, berichtet etwa Andreas Lackner, Geschäftsführer des Tourismusverbands Mayrhofen-Hippach. Tirolweit sind im Februar knapp 80 Prozent der Betten voll. Ein absoluter Spitzenwert. „Jetzt ist unsere wichtigste Zeit. Der Neuschnee macht alles perfekt, doch auch ohne große Schneemengen wird im Februar verlässlich gebucht“, erklärt Lackner. Der Grund dafür: Es ist Ferienzeit in ganz Europa!

Jahres-Kaiser Februar
Mit rund 7,5 Millionen Nächtigungen und 1,5 Millionen Gästen ist der Februar für Tirol nicht nur der wichtigste Wintermonat, sondern aufs ganze Jahr gerechnet die nächtigungsstärkste Zeit. Und das, obwohl der Februar weniger Tage hat. Doch heuer dürfen sich Hoteliers und Bergbahner über ein Geschenk freuen: den Schalttag. „In dieser nachfragestarken Zeit wirkt sich dieser natürlich sehr positiv aus. Auf die Saison umgerechnet verbessert der Schalttag das Ergebnis um einen Prozent“, verdeutlicht Florian Phleps, Geschäftsführer der Tirol Werbung. Ausgehend vom Monatsergebnis bringen die geschenkten 24 Stunden 270.000 Nächtigungen.

Ein einziger Tag – und die gesamte Saisonbilanz schaut ganz anders auch. Noch größeren Einfluss hat freilich die Staffelung der Ferien. Die schaut heuer recht gut aus. „Nicht ideal ist allerdings die Überschneidung der bayerischen Winterferien mit den Krokusferien in Teilen von Holland und Belgien in der letzten Februarwoche“, rechnet Phleps vor. Dieser Umstand könnte das Schalttag-Plus statistisch „auffressen“. Denn mehr als voll geht halt nicht.

Zusatzbetten aufgestellt
Wobei auch das nicht ganz stimmt. Die Region Mayrhofen zählt 15.000 Betten. „In der Hochsaison können wir mit den Zustellbetten auf 18.000 erweitern“, erklärt Lackner. Diese zusätzlichen Schlafplätze werden in den nächsten drei Wochen fast alle belegt sein.

Claudia Thurner
Claudia Thurner
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