11.01.2020 12:28 |

Schildkröte „Diego“

Er hat seine Art gerettet, nun darf er nach Hause!

Nachdem er seine Gattung vor dem Aussterben gerettet hat, kehrt die hundert Jahre alte Riesenschildkröte „Diego“ auf seine Heimatinsel im Galapagos-Archipel zurück. „Diego“ werde nach einem erfolgreichen Reproduktionsprogramm im März auf seine Heimatinsel Espanola zurückkehren, teilte die Nationalparkverwaltung der Inseln mit.

Rund 1800 Schildkröten seien bereits nach Espanola vor der Küste Ecuadors gebracht worden. Gemeinsam mit der natürlichen Fortpflanzung gebe es nun rund 2000 Schildkröten.

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Das zeigt, dass sie in der Lage sind zu wachsen, sich fortzupflanzen und zu entwickeln.

Parkdirektor Jorge Carrión

"Das zeigt, dass sie in der Lage sind zu wachsen, sich fortzupflanzen und zu entwickeln“, sagte Parkdirektor Jorge Carrión der Nachrichtenagentur AFP. Vor 50 Jahren gab es nur mehr zwei Männchen und zwölf Weibchen von Diegos Gattung auf Espanola.

„Diegos“ Beitrag zum Fortpflanzungsprogramm auf der Insel Santa Cruz gilt als bemerkenswert: Nach Angaben des Nationalparks soll die Riesenschildkröte der Patriarch von mindestens 40 Prozent der 2000 Schildkröten zählenden Population der Untergruppe Chelonoidis hoodensis sein.

„Diego“ ist rund 80 Kilogramm schwer, knapp 90 Zentimeter lang und 1,5 Meter groß, wenn er seine Beine und seinen Hals streckt. Seine Geschichte steht in starkem Kontrast zu der des “Einsamen George": Die Riesenschildkröte war 2012 im Alter von mehr als hundert Jahren gestorben. Er war das letzte bekannte Exemplar der Untergruppe Chelonoidis abingdoni.

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