Trotz Krise

Umsatzplus bei Einzelhandel im ersten Quartal 2010

Burgenland
25.06.2010 15:49
Im Burgenland hat der Einzelhandel im ersten Quartal 2010 ein reales Umsatzplus von 3,7 Prozent (nominell: +4,4 Prozent) verzeichnet. Auch das Krisenjahr 2009 wurde ohne Einbrüche bewältigt: Obwohl der Umsatz um real 0,6 Prozent zurückging, waren im Jahresdurchschnitt um 0,6 Prozent mehr Arbeitnehmer beschäftigt als 2008, geht aus einer am Freitag präsentierten Studie der KMU-Forschung Austria im Auftrag der Wirtschaftskammer Burgenland hervor.

Im Jahresdurchschnitt waren 2009 im burgenländischen Handel - einschließlich geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse - etwa 13.500 Personen unselbstständig beschäftigt. Damit war der Handel knapp hinter der Herstellung von Waren der zweitgrößte Arbeitgeber.

Beide Wirtschaftsbereiche zusammen beschäftigten rund ein Viertel aller Arbeitnehmer im Burgenland. Mit 348 Lehrlingen war der Einzelhandel im Vorjahr auch der beliebteste Lehrberuf, gefolgt von der Kraftfahrzeugtechnik, wo 256 Personen eine Lehrausbildung absolvierten.

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