12.12.2019 09:00 |

Direktor zufrieden

86% der Landesrechnungshof-Empfehlungen umgesetzt

Bei jeder Prüfung spricht der Kärntner Landesrechnungshof (LRH) Empfehlungen aus - das sind Änderungsvorschläge, durch die die geprüften Stellen ihre Prozesse optimieren und oft große Geldsummen einsparen können. Nun hat der LRH erhoben, welche und wie viele seiner offenen Empfehlungen aus den Jahren 2013 bis 2017 umgesetzt worden sind - und das Ergebnis ist erfreulich.

86 Prozent der Empfehlungen - insgesamtfragte der LRH 831 Empfehlungen aus 37 Berichten nach, diean 17 geprüfte Stellen ausgesprochen worden sind - wurden bereits umgesetzt, es sollen gar 95 Prozent verwirklicht werden. „Die Erhebung hat gezeigt, dass viele Empfehlungen schon im ersten Jahr nach der Prüfung umgesetzt werden“, berichtet LRH-Direktor Günter Bauer.

So spare sich das Land Kärnten etwa eine Million Euro Körperschaftssteuer pro Jahr, seit es die Landesimmobiliengesellschaft in die Landesverwaltung eingegliedert hat. Auch die Idee einer Gehaltsobergrenze für geschäftsführende Leitungsorgane in der KABEG stammt vom LRH. Zu den in den Jahren 2013 bis 2017 geprüften Stellen gehören beispielsweise auch Fachhochschulstandorte in Kärnten und die Slowenische Musikschule, die Kärnten Therme, die Umfahrung Bad St. Leonhard sowie das Stadion in Klagenfurt.

Landesrechnungshof-Direktor zufrieden
45 der ausgesprochenen Empfehlungen - das entspricht fünf Prozent - wollen die geprüften Stellen nicht umsetzen. Dazu gehört auch eine empfohlene Service- und Koordinationsstelle für Förderungen, die das Land nicht einrichten will. Bauer ist trotzdem zufrieden: „Das Ergebnis zeigt, dass unsere Empfehlungen gern angenommen werden und die geprüften Stellen sie umsetzen wollen.“

Clara Milena Steiner
Clara Milena Steiner
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