Ja für Klaus Auer

Martinz setzt sich für Kandidatur des ÖVP-Rebellen ein

Kärnten
20.06.2010 20:07
Für die Kandidatur des "Parteirebellen" Klaus Auer beim ÖVP-Landesparteitag wird es wohl grünes Licht geben. Parteichef Josef Martinz wird dem Landesparteivorstand empfehlen, dem Antrag seines Gegenkandidaten am Montag zuzustimmen. Ursprünglich hatte der Parteivorstand darauf beharrt, dass die erforderlichen Unterschriften für die Kandidatur nicht fristgerecht eingebracht worden seien. Martinz will dem Streit um die Parteistatuten aber ein Ende bereiten.

Der ehemalige schwarze Nationalratsabgeordnete Klaus Auer von der Plattform "Schwarz!Bewegt." hatte 22 Unterstützungserklärungen von Delegierten für seine Kandidatur am ÖVP-Landesparteitag am 26. Juni abgegeben.

Rebellen: "Undemokratisches Vorgehen"
Während der Parteivorstand der Meinung war, dass die Frist für die Anmeldung von Kandidaturen bereits abgelaufen sei, behaupteten die "Parteirebellen" um Auer, dass eine Nennung bis zum Parteitag möglich sei. Das Vorgehen der ÖVP-Landesparteispitze sei "undemokratisch", so ihre Kritik.

Nach der am Sonntag erfolgten Empfehlung von Josef Martinz, der Kandidatur zuzustimmen, dürfte diese Diskussion nun beendet sein. Der mit Spannung erwartete Landesparteitag geht am 26. Juni über die Bühne.

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