Er wollte Aufmerksamkeit erregen und ein Held sein, Alkohol kam noch dazu – so ging der Florianijünger mit Streichholz und Benzinkanister im Nordburgenland ans kriminelle Werk. Erstmals schlug der 18-Jährige Anfang April zu. Eine Halle mit landwirtschaftlichen Maschinen wurde komplett zerstört. Nur knapp zwei Wochen später gingen ein Hühnerstall und ein Strohlager im selben Ort in Flammen auf.
Stets – sobald die Sirenen heulten – eilte der Feuerteufel in seiner Uniform zum Einsatzort, von wo er sich Augenblicke zuvor weggeschlichen hatte, und half den Kameraden beim Löschen.
In flagranti ertappt
Aus Angst vor weiteren Bränden hatten Bauern aus dem Dorf Überwachungsanlagen installiert. Als der mutmaßliche Täter im Juni erneut zuschlug, tappte er in die Falle. Der 18-Jährige wurde beim Anzünden eines Schuppens gefilmt.
Nach Auswertung des Videos klickten für den Feuerwehrmann die Handschellen. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft.
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