"Wie ein Flammenmeer"
Nordkorea droht offen mit der Zerstörung Seouls
Auch an anderen Fronten hat Nordkorea am Samstag einen raueren Ton angeschlagen. Die Machthaber in Pjöngjang drohten mit der Zerstörung der an der Grenze installierten südkoreanischen Propaganda-Lautsprecher. Seoul hat nach der Versenkung der südkoreanischen Korvette "Cheonan" im vergangenen Monat (siehe Infobox) die 2004 abgeschalteten Anlagen und Lautsprecher wieder installiert.
Der südkoreanische Verteidigungsminister Kim Tae Young sagte am Freitag im Seouler Parlament, die Propagandasendungen könnten nach einer Resolution des Sicherheitsrats wegen des versenkten Kriegsschiffes wieder aufgenommen werden. Eine multinationale Untersuchung war zu dem Schluss gekommen, dass ein nordkoreanischer Torpedo das Schiff versenkt und dabei 46 Seeleute getötet hatte. Nordkorea hatte dies zurückgewiesen.
Nordkorea droht dem Süden seit Jahren mit der Zerstörung, hat sich bisher aber an den nach dem Koreakrieg 1953 geschlossenen Waffenstillstand gehalten. Südkoreanische Regierungsvertreter reagierten bislang nicht auf die jüngsten Drohungen.







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