2 Millionen € Budget

Die Stadt Salzburg will mehr Radler

Salzburg
30.10.2019 15:15
20 Prozent mehr Radfahrer will die Stadt Salzburg bis 2025 auf den heimischen Straßen sehen. Über 150 größere und kleinere Maßnahmen sollen zum Erreichen dieses Ziels beitragen. Der ganz große Wurf ist aber noch nicht dabei. Eine wichtiges Projekt soll eine vernünftige Ost-West-Verbindung durch die Stadt sein.

„Mir ist eine faktenbasierte Planung auf Grund der Daten der umfassenden Pendleranalyse wichtig“, sagt Vizebürgermeisterin Barbara Unterkofler (ÖVP), die gemeinsam mit Stadträtin Martina Berthold (Grüne) den Radanteil von 20 auf 24 Prozent bis 2025 anheben möchte.

Viele kleine und ein paar große Maßnahmen werden in den kommenden Jahre getroffen. Eine solch große soll ein abgetrennter Radweg entlang der Innsbrucker Bundesstraße werden. „Da geht es um die wichtige Ost-West-Verbindung“, sagt Unterkofler. Die Planungen dafür sind bereits im Laufen. Von Nord nach Süd funktioniert durch die Salzach perfekt. Da wurden bis zu 9000 Radfahrer am Tag gezählt. Auch über ein weiteres großes Projekt wird bereits diskutiert: Eine Radlbrücke über die Saalach nach Freilassing. Diese würde einen 1,2 Kilometer langen Umweg ersparen.

Keine Namensponsoren mehr für die Radwege
Bei den vielen kleineren Maßnahmen geht es um um Lückenschlüsse oder Verbreiterungen der Radwege. Auch die Radrouten sollen einheitlich und klar gekennzeichnet werden. Das Namensponsoring ist damit Geschichte. Wie, ist noch unklar. Momentan bezeichnet die Stadt die Hauptwege zum Beispiel mit „H1“ usw.

Erfreulich: Das Budget für den Ausbau der Radwege beträgt kommendes Jahr zwei Millionen Euro.

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