17.10.2019 15:43 |

Zelle mit Meeresbrise

Der Gefängnis-Alltag von „Housewife“ Huffman

Zwei Wochen im Häfen absitzen muss derzeit „Desperate Housewives“-Star Felicity Huffman, nachdem sie im Bestechungsskandal um Zulassungen zu US-Eliteunis veurteilt wurde. Doch wirklich hart wird der Alltag für die als Häftling Nummer 77806-112 eingecheckten Schauspielerin in dem Gefägnis in Dublin östlich von San Francisco wohl nicht werden, wie jetzt herauskam ...

15.000 Dollar hat Felicity Huffman gezahlt, damit falsche Antworten ihrer Tochter in dem Uni-Aufnahmetest SAT korrigiert wurden. Nach einem tränenreichen Geständnis vor Gericht musste die Schauspielerin diese Woche ihre 14-tägige Haftstrafe antreten.

Annehmlichkeiten statt harter Gefängnisalltag
Die wird aber wohl nicht allzu hart für das „Desperate Housewife“ ausfallen. Immerhin gilt das Bundesgefängnis in Dublin als eines der bequemsten der USA, trägt den Spitznamen „Chateau Dublin“. Es hat nämlich nicht nur minimale Sicherheitsstufe, sondern wird zudem von einer Meeresbrise umweht. Die Zellen sind zudem mit raumhohen Fenstern ohne Gitter ausgestattet und zur Unterhaltung steht den Häftlingen eine Gefängnislobby mit Bibliothek, TV und Klavier zur Verfügung.

Besucher können jedes Wochenende kommen und den Insassinnen bis zu 35 Dollar mitbringen, damit diese sich dann in Verkaufsautomaten Süßigkeiten, Eis, Instantkaffee oder Toilettartikel kaufen können.

Wie die „Daily Mail“ herausgefunden hat, sei Huffman in einer Zelle mit offener Toilette mit drei anderen Gefangenen untergebracht. Um 6.30 Uhr muss sie ihr Bett machen und in den zwei Wochen mit drei Mal Unterwäsche sowie einer Rolle Klopapier auskommen.

„Allen, die sich Sorgen um Felicity machen, kann ich versichern, dass ihre Zeit im ‚Chateau Dublin‘ so angenehm sein wird wie die Meeresbrise, die durch die offenen Fenster weht“, plauderte ein Insider gegenüber der britischen Zeitung aus.

Prozess gegen Lori Loughlin steht noch aus
Neben 14 Tagen im Gefängnis muss die Hollywood-Darstellerin noch 30.000 Dollar Strafe zahlen und 250 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten. Nach ihrer Haftentlassung wird sie ein Jahr unter Bewährungsauflagen stehen.

In die im März aufgeflogenen Bestechungspraktiken waren noch rund 30 andere wohlhabende und teilweise prominente Eltern verwickelt, darunter „Full House“-Star Lori Loughlin. Loughlin und ihr Ehemann plädierten jedoch im Gegensatz zu Huffman auf nicht schuldig, ihr Prozess steht noch aus.

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