"Die Silos werden nicht mit Folien abgedeckt. Zudem stehen die Güllebecken offen und sind nicht ausreichend gesichert. Oft müssen ertrunkene Tiere herausgefischt werden", kritisierte Karl Stocker. Besonders verärgert den Sprecher der Anrainer, dass die Klagen der Betroffenen offenbar einfach ignoriert werden.
"Wir dokumentieren jede Beschwerde"
Anders sieht das Biogas-Geschäftsführer Siegfried Legat: "Wir dokumentieren jede Beschwerde. Doch seit drei Jahren hat sich keiner mehr an uns gewandt." Er gesteht aber ein, dass es am Anfang des Betriebs Probleme gegeben habe. "Diese wurden behoben. Wir halten alle Auflagen ein", erklärte Legat. Ganz ließe sich die Geruchsbelästigung aber nie verhindern.
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
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